Restauration eines Deutz F2L 514/50  

               Baujahr 1952

                   28 PS bei 1550 Umdrehungen

                   2660 cm³ Hubraum

               Besitzer ist Bernd Elingmann

   
                 
                      Der Restaurationszeitraum war von Oktober 2005 bis August 2006.
                         Wie man auf den folgenden Bildern unschwer erkennen kann, gab es viel zu
                         tun. Doch das macht doch den Reiz am Restaurieren aus.


                            


                         

                  Kurz was zur Vorgeschichte des Traktors. 1952 diente er einem Milchbauern
                         in Welbergen (Kreis Steinfurt), und holte täglich die Milchkannen von den
                         umliegenden Höfen ab, um sie dann zur Molkerei zu transportieren. Laut Sohn des
                         damaligen Milchbauern war dieser Deutz der erste Traktor, der in Welbergen das
                         Pferd ablöste. Der Zweitbesitzer kam aus Metelen (Kreis Steifurt), wo er lange Zeit
                         unter freiem Himmel in einem Busch stand (wie unschwer den obrigen Bildern zu
                         entnehmen ist). 53 Jahre später wurde er dann vom jetzigen Besitzer Bernd
                         Elingmann (Wettringen) erworben, um den kläglichen Dasein ein Ende zu bereiten!

                         Im Oktober 2005 ging es dann los. Alle Teile, bis auf den Motor und das Getriebe,
                         die noch in Ordnung waren, wurden so weit es ging abgebaut und gesäubert.

                  
                          


                         

                   Nachdem auch Motor, Getriebe usw. von alten Dreck- und Ölresten befreit waren, war es
                         an der Zeit, sich der Oberflächenbehandlung zu widmen.
                         Alle losen Blechteile, sowie auch Getriebegehäuse, Achsen usw., wurden mit der
                         Schleifhexe bearbeitet. Um später keine unschönen Unebenheiten in der Oberfläche zu
                         haben, wurden alle sichtbaren Oberflächen gespachtelt und von Hand nachgeschliffen.


                   

                    Der nächste Schritt war das Auftragen der Grundierung, was teiweise mit dem Pinsel,
                           der Rolle aber hauptsächlich mit der Becherpistole geschah.


                          

                      Im Sommer 2006 war es dann so weit. Der Kunstharz-Endlack (Deutz alt grün) wurde
                             mit der Becherpistole in zwei Schichten aufgetragen.


                           

                    
                           

                      Nachdem die Elektronik neu verlegt und eine neue Bereifung aufgezogen wurde,
                              war der vor ca. einem Jahr noch so schlecht aussehende Deutz endlich FERTIG
                              zur Neuabnahme !!!


                         

                           
                        
                        Ende